Mosel und Hunsrück
Am Sonntagabend, den 9. Dezember war es wieder soweit. Der Gesangverein Kleinich hat zum Advents-Konzert in die evangelische Kirche in Kleinich geladen. Kleinich (red) Um es vorweg zu nehmen, es hätten noch einige Zuschauer mehr sein können —  aber das war auch das Einzige, was man kritisieren konnte. Die Gäste, die sich in der Kleinicher Kirche einfanden, bereuten jedenfalls keine einzige Minute des Abends. So begrüßte Pfarrer Stefan Haastert die Konzertbesucher sowie die Chöre. Den Anfang machte der Männerchor des Gesangvereins mit melancholischen Liedern, unter anderem der Hymne an die Nacht von Ludwig van Beethoven, die einfühlsam vorgetragen wurden. Es war anschließend dem Frauenchor, auch unter der Leitung der Chorleiterin Olga Leikam, vorbehalten mit etwas flotteren Weihnachts-Melodien die Stimmung aufzuhellen.Die sehr gute musikalische Leistung der beiden Chöre ist das Ergebnis des intensiven Dirigates von Olga Leikam. Das wurde auch bei den Vorträgen des Weihnachtsoratoriums von Heinrich Fidelis Müller deutlich. Diese Stücke wurden von den Frauen und Männern des Gesangvereins  Kleinich gemeinsam gesungen. Neben dem Sprecher, Wilfried Altmeyer, wirken auch verschiedene Solisten aus den eigenen Reihen und Svetlana Peifer am Klavier bei den Stücken mit. Einen ganz besonderen Hörgenuss aber brachte das Junge Gesangsensemble des Kreis-Chorverbandes Bernkastel-Wittlich den Musikliebhabern dar. Die acht jungen Sängerinnen und Sänger begannen ihren Vortrag sehr eindrucksvoll. Die unterschiedlichen Stimmlagen starteten ihren Gesang von verschiedenen Positionen aus. Mit dem Aufklingen des ersten Tones wurde es sehr still unter den Zuhörern und man merkte förmlich, wie die Musik die Menschen ergriff. Wenn einem Chor das allein durch die Musik gelingt, zeugt das von besonderer Klasse. Und wenn dann zu dem gesanglichen Können auch noch eine adäquate Literaturauswahl gewählt wird, ist das wunderbar. Auch Heribert Kappes, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Bernkastel-Wittlich, war sehr angetan von dem  Auftritt des Ensembles. Hier habe die Dirigentin Ingrid Wagner wieder mal einen hervorragenden Chor geformt.Lang anhaltender Applaus war der Lohn an alle Akteure. Alle Gäste, die das Konzert miterlebten waren sich einig, dass sie einen kurzweiligen, sehr abwechslungsreichen Abend erleben durften. Niemand bereute es, die Kirchenbank dem Fernsehsessel vorzuziehen. Einen geselligen Abschluss fand der Abend bei Glühwein und Würstchen.
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